Im Auftrag der University of Victoria realisierte CEOS zusammen mit Hitachi einen Korrektor für Farb- und Öffnungsfehler in einem STEM. Momentan arbeitet CEOS an der Optimierung der Auflösung.
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf den Seiten der University of Victoria, insbesondere im Abschnitt "A little bit about technology" des HF-33XX Reiters.
CEOS entwickelte und konstruiert einen Öffnungsfehlerkorrektor für 1.2 MV, er wird voraussichtlich 2013 in das Mikroskop eingebaut werden. Das Besondere daran ist die hohe Beschleunigungsspannung, für die der Korrektor ausgelegt ist. Mit ihm soll die holographische Beobachtung von Quantenphänomenen ermöglicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier .
CEOS arbeitet zusammen mit Zeiss an der Korrektur von Farb-, Öffnungs- und Komafehler in einem TEM im Auftrag der Universität Ulm. Die eingesetzte Spannung liegt zwischen 20 und 80 kV. Die Konstruktionsphase ist abgeschlossen, der Korrektor wird in Kürze gebaut werden. Hier gelangen Sie zur Website des Projektes.
Zusammen mit dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT) und Bioquant in Heidelberg untersucht CEOS, welche Möglichkeiten die Verwendung von Phasenplatten in der Elektronenoptik bietet. Der Phasenkontrast von schwachen Objekten in Transmission kann damit stark verbessert werden. Eine Darstellung der damit verbundenen Fragestellungen finden Sie auf unseren Grundlagen-Seiten, Informationen über die Anwendung und Herstellung der Phasenplatten auf den Seiten des des KIT. Beachten Sie dort bitte besonders die zweite der aufgeführten Präsentationen: Einfluss von Phasenplatten auf Kontrasttransfer in Cs-korrigiertem TEM.
CEOS entwickelte einen rein elektrostatischen Cc/Cs-Korrektor. Es konnte gezeigt werden, dass die Korrektur des Farb- und Öffnungsfehlers in einer ionenoptischen Säule eine deutliche Erhöhung der Auflösung zur Folge hat.
Innerhalb des TEAM Projektes entwickelte CEOS einen magnetisch/elektrostatischen Cc/Cs Korrektor für ein Transmissions-Elektronenmikroskop. Das Gerät wurde im Oktober 2009 am NCEM der Wissenschaftsgemeinde zur Verfügung gestellt, Interessenten können es in der dortigen "user facility" für eigene Forschungszwecke einsetzen.
Ein weiterer C-COR wurde in Jülich im Rahmen des Pico-Projektes in Betrieb genommen.
Im Auftrag der University of Victoria wurde dieser aplantische Korrektor vom Hexapoltyp implementiert. Die Korrektur von Öffnungs- und außeraxialem Komafehler erlaubt die Vergrößerung des hochauflösenden Bildfeldes der CCD-Kamera. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf diesem Poster.
Dieser Korrektor wird im gleichen Gerät wie der oben erwähnte S-CCOR ausgeliefert.
Die Verwendung von korrigierten Elektronenmikroskopen bietet große Chancen für Neuentwicklungen. Viele Einschränkungen, die bisher für eine hohe Auflösung nötig waren, entfallen durch die Korrekturmöglichkeiten. So zum Beispiel eine hohe Beschleunigungsspannung, starke Objektivlinsen oder die niedrige Energiebreite des Primärstrahls. Der Verzicht auf diese Voraussetzungen eröffnet ganz neue Perspektiven für die Anwender.